Das beständige Herz

Viele Menschen versuchen (unbewusst) in ihrem Leben immer wieder die „Höhen“ zu wiederholen, die sie irgendwann einmal erlebt haben. Aber die Höhen sind nicht das Entscheidende, denn auf Höhe folgt notwendigerweise Tiefe und umgekehrt. Entscheidend ist allein das beständige Herz.

Vermutlich deshalb schreibt Mahatma Gandhi in seinen Erinnerungen, dass er in den entscheidenden Krisensituationen seines Lebens immer Zuflucht gesucht hat im Kapitel 2 der Bhagavad Gita, das den Menschen „beständiger Weisheit“ beschreibt. Dieser wird weder von Hitze noch Kälte, weder von Freude noch Traurigkeit, weder von Lob noch von Tadel beeinflusst, sondern ruht in der Beständigkeit des eigenen Herzens. Letztlich ist diese Beständigkeit mehr Zeichen für das, was man vielleicht „Erleuchtung“ nennt, als alle möglichen spirituellen Erfahrungen welcher Art auch immer.

Dr. Klaus Wolff

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Dr. Klaus Wolff - Heilpraktiker/ Psychotherapie

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